
CHRISTA ILLERA | 1943 geboren in Wien, aufgewachsen in Frankfurt am Main. In Wien schloss sie 1969 mit Auszeichnung ihr Architekturstudium an der Universität für angewandte Kunst bei Franz Schuster ab. Es folgten Projektplanungen in Frankfurt am Main und Kolumbien/Südamerika mit Lehrtätigkeiten an den dortigen Universitäten. 1977 Geburt der Tochter Lea Alexandra. 1980 wieder wohnhaft in Wien. Mitarbeit an unterschiedlichen architektonischen Projekten. Seit 1984 Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Wien, später Dissertation und Habilitation im Lehrfach Gebäudelehre. Publikationen und Vorträge in Österreich, Deutschland, den Niederlanden wie in Valencia, Istanbul und Tel Aviv, die sie in deutscher, englischer und spanischer Sprache hielt. 2003 erschien im Löcker Verlag Wien ihr Buch „TRILOGIE DER FÜNF: Fünf Dimensionen, Prinzipien und Phänomene in der Architektur.“
Ihre künstlerische Ausbildung begann schon mit dem Grund- und Naturstudium bei Gerhard Obsieger an der Universität für angewandte Kunst. Nach längerem Aufenthalt im Ausland freies Aktzeichnen mit der Künstlergruppe im Künstlerhaus in Wien, seit 2014 Aktzeichnen bei Josef Martinek und Gestaltungslehre wie Aktzeichnen an der Universität für angewandte Kunst bei Rudolf Fuchs und Josef Kaiser.
Der künstlerische Weg führte sie neben ihrer Tätigkeiten als Architektin von Naturstudien in Aquarell zu Collagen und zweieinhalb dimensionalen Bildern.
Jetzt beschreitet sie neue Wege in großformatigen menschlichen Studien und Aktkompositionen. Mit kräftigen Farben und selbstbewussten Strich schafft sie Räume der Nähe und des direkten Blickes sowie des erotischen Zwiegesprächs, die Verletzlichkeit des Körpers und die Kränkungen der Seele in ihrer Flüchtigkeit.
Christa Illera | Ao.Univ.Prof.i.R.Mag.arch.Dr.techn.
www.raumgestaltung.tuwien.ac.at
christa.illera@tuwien.ac.at